Glück Auf Museum Grünbach
bergbaumuseum
Unsere Familie und unser Museum

Am 1. Mai 1964 eröffneten meine Eltern, Mary und Theddy Krumböck, das von ihnen erworbene Gasthaus „zum Bergmann“, das sich in unmittelbarer Nähe des Schachtes befand.

Mein Vater sammelte von da an Geräte und Werkzeuge der Grünbacher Kumpel
und präsentierte seine Sammlung im Gasthaus. Die Sammlung, die unser Vater Theodor Krumböck mit Liebe, Engagement und privaten Mitteln angelegt hat, ist seit der Schließung des Bergwerks 1965 in Familienbesitz.

Abgesehen vom persönlichen Wert ist der soziale und kulturhistorische Wert für die Region beachtlich, und überregional von ebenso großer Bedeutung ist der Wert der Sammlung auf montanem und technischem Gebiet.

Schon bald kamen viele ehemalige Bergleute mit ihren Familien und Verwandten,
um "ihr Gezähe und Geleuchte", das seit kurzem Teile eines Museums war, anzuschauen. Geschichten und Anekdoten wurden dabei ausgetauscht und belebten die "Führungen".
Eine umfangreiche Sammlung von Fossilien und Abdrücken aus der Gegend ergänzten die Erinnerungen der Grünbacher Bergbaugeschichte.
Es dauerte nicht lange, da sprach es sich auch in Fachkreisen herum, welche Raritäten es bei uns zu sehen gab.

Mein Vaters starb 1987, und von da an habe ich mit meiner Mutter und dem damals gegründeten Verein: „Club der Freunde des Bergbaumuseums“ das Museum für die Öffentlichkeit erhalten.

Marika Reichhold

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